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Hinweise für Ärzte


Ergotherapie als Heilmittel

Ergotherapie wird von den gesetzlichen Krankenkassen als Heilmittel anerkannt. Eine Übernahme der Behandlungskosten durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen setzt eine ärztliche Verordnung auf dem grünen Formular „Heilmittelverordnung Nr.18“ voraus.

Laut „Heilmittelkatalog“ dürfen folgende Maßnahmen verordnet werden:

>> Motorisch-funktionelle Behandlung
>> Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
>> Hirnleistungstraining/Neuropsychologisch orientierte Behandlung
>> Psychisch-funktionelle Behandlung

Verordnung von Hausbesuchen

In der Praxis der ergotherapeutischen Behandlung ist es in indizierten Fällen immer wieder erforderlich, Klienten nicht nur zu Hause (dazu zählt auch z.B. das Altenheim, wenn der Klient dort wohnt) sondern auch in ihrem sozialen Umfeld zu behandeln. Dazu sind z.B. Sondereinrichtungen, Arbeits- und Tagesstätten, u.ä. zu rechnen. Hier handelt es sich um ein soziales Umfeld, das im weitesten Sinne dem häuslichen Umfeld gleicht. In diesem Zusammenhang besteht die Möglichkeit, besondere Therapieausrichtungen und Therapieziele zu verfolgen, die z.B. in der ergotherapeutischen Praxis nicht ohne weiteres erreicht werden können.

Damit die Leistung „Hausbesuch“ vom Klienten in Anspruch genommen werden kann, muss sie explizit auf dem Rezept angekreuzt werden.